bat sie die Kollegin zu sich zum Abendessen. Es war nicht das erste Mal, dass sie sich gegenseitig einluden. Gemeinsam bereiteten sie in Judiths Küche ein schnelles aber feines Mahl. Dabei musste Heike natürlich alles noch einmal haarklein erzählen. Sie kam immer mehr in Rage. Ihre letzte Äusserung zu dem Thema tat sie im Wohnzimmer beim Essen: "Wie ein Gefäss kam ich mir manchmal vor, in dem er sich mal fix entladen wollte. Da komme ich ja viel besser mit den eigenen Händen zurecht." Judith war unversehens hinter Heikes Sessel und bekusselte ihr den Nacken und die Ohren. Ihre Hände fuhren